UX Ping Pong & Achtung Designer

Wenn du im Design arbeitest – egal ob UX, UI, Branding oder irgendwo dazwischen – dann kennst du dieses Gefühl: Man jongliert ständig zwischen Kundenwünschen, dem eigenen Qualitätsanspruch, Deadlines, Selbstzweifeln und dem Versuch, irgendwie im Alltag noch ein bisschen Mensch zu bleiben.

Und genau hier kommen zwei Podcasts ins Spiel, die mich in den letzten Monaten nicht nur begleitet, sondern tatsächlich weitergebracht haben.

1. UX Ping Pong – Für alle, die UX ernst nehmen, aber nicht verbissen

Link: UX Ping Pong – https://open.spotify.com/show/2CzSPbQWy933arhubySFCP?si=759cc26007b7467e

Dieser Podcast ist wie ein Gespräch unter Kolleg*innen, die endlich mal die Dinge aussprechen, die man im Projektalltag oft runterschluckt. Thomas Immich (Centigrade) und seine Gäste springen spielerisch durch die Welt der UX – von psychologischen Hintergründen, die wir selten bewusst wahrnehmen, bis zu ganz konkreten praktischen Methoden.

Was daran für Freelancer spannend ist:

Es geht nicht um „UX nach Lehrbuch“, sondern um UX, die wirklich in Projekten funktioniert. Unaufgeregt, ehrlich, manchmal nerdig, aber immer nah dran an dem, was wir Tag für Tag tun: Probleme besser lösen als gestern.

Wenn du als Designer*in tiefer denken, besser argumentieren oder deinen eigenen UX-Kompass schärfen möchtest – hör rein.

2. Achtung Designer – Für alle, die gutes Design machen, aber nicht vom Fleck kommen

Link: Achtung Designer – https://open.spotify.com/show/74dDDm0SrD25klaXnyzY6Y?si=f1b3c9016f1043f0

Gudrun Wegener spricht Dinge aus, die im kreativen Bereich viel zu selten offen ausgesprochen werden:

Dass man großartige Arbeit machen kann – und trotzdem die falschen Kunden anzieht. Dass man hochqualifiziert sein kann – und trotzdem finanziell feststeckt. Dass man für andere ein komplettes Branding baut – aber die Positionierung der eigenen Arbeit vor sich herschiebt.

Dieser Podcast ist wie eine Mischung aus ehrlicher Selbstreflexion, Business-Therapie und Anschubser.

Für Freelancer im Design ist das Gold wert. Weil man nicht nur lernt, wie man bessere Kund*innen gewinnt – sondern auch, wie man die eigenen Grenzen, Preise und Kompetenzen klarer versteht.

Warum genau diese beiden?

Weil sie sich wunderbar ergänzen:

  • UX Ping Pong schärft deinen fachlichen Blick.
  • Achtung Designer stärkt dein berufliches Selbstverständnis.

Zusammen sind sie wie zwei Seiten derselben Münze:

Das eine hilft dir, bessere Arbeit zu machen.

Das andere hilft dir, die Menschen zu finden, die diese Arbeit wirklich wertschätzen.